///Warum du Meditation in dein Leben integrieren solltest

Warum du Meditation in dein Leben integrieren solltest

Vor einigen Jahren bin ich per Zufall mit Meditation in Berührung gekommen. Am Anfang war es für mich eine komische Vorstellung, einfach so da zu sitzen und nichts zu tun. Irgendwie liess mich das Thema trotzdem nicht los und nach einer Weile entschloss ich mich einen Meditationskurs zu besuchen. Die erste Meditationsstunde hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, da ich mir zum ersten Mal bewusst Zeit genommen habe, meinen eigenen Gedanken zuzuhören. Es war unglaublich anstrengend und ich hatte das Gefühl in meinem Kopf würde eine Bande wilder Affen unkontrolliert herumspringen und nach Futter schreien:). Seit diesem Erlebnis versuche ich die Mediation (mal mehr und mal weniger erfolgreich;)) in meinen Alltag zu integrieren. Seit einiger Zeit ist die Meditation aber fester Bestandteil meiner Morgenroutine geworden und es tut mir sooo gut!

Falls du dir auch schon überlegt hast mit dem Meditieren anzufangen, habe ich hier fünf Gründe für dich, warum du nicht mehr länger warten und vielleicht heute schon starten solltest. Ist Meditation neu für dich reichen fünf Minuten am Tag erst Mal völlig aus – fange lieber klein an und versuche es dafür regelmässig zu machen, damit du bald auch in deinem Alltag Erfolge spüren kannst.

1) Jeder kann meditieren. Es braucht keine Erfahrung, kein Material und keinen Kurs  – nur etwas Neugier 😉

Meditation ist für jeden geeignet. Du brauchst keine bestimmten Vorkenntnisse, kein Material und musst dafür nicht extra einen Kurs besuchen. Alles was du brauchst ist ein ruhiges, ungestörtes Plätzchen, wo du dir einen Moment nur für dich selbst Zeit nehmen kannst  – entweder in deiner Wohnung oder auch in der Natur. Finde einen bequemen Sitz (beim Liegen ist die Gefahr einzuschlafen grösser;)), schliesse deine Augen, nimm deinen Atem wahr und lass deine Gedanken an dir vorbeiziehen. Jedes Mal wenn du merkst, dass du mit einem Gedanken mitgegangen bist, bringst du dich liebevoll zurück zu deinem Atem. Geh ohne Erwartungen an die Sache ran und beobachte einfach, was passiert. Das Gute ist: Du kannst nichts falsch machen.

2) Meditation hilft dir zur Ruhe zu kommen

Du machst nichts ausser sitzen und atmen. Sich auf seinen Atem zu konzentrieren ist die beste und schnellste Möglichkeit ruhig zu werden und im gegenwärtigen Moment anzukommen. Während du meditierst, zählt nur das Hier und Jetzt. Du lernst deinen Geist zu fokussieren und dich nicht von den Gedanken, die er produziert, mitziehen zu lassen, wie das im Alltag oft genug geschieht. In dem du dich achtsam mit deinen Gedanken auseinandersetzst, wirst du mit der Zeit lernen nicht mehr alles zu glauben, was in deinem Kopf gedacht wird. Du kannst dich davon distanzieren, bewertest es anders und wirst dadurch automatisch ruhiger. Unser Geist ist ein Meister darin alle möglichen schlimmen Szenarien vor unserem inneren Auge ablaufen zu lassen. Ein Grossteil der Dinge, die wir uns in unseren Gedanken ausmalen, wird NIE eintreffen. Es kostet jedoch viel Energie, wenn du dich immer wieder darauf einlässt.

3) Mit Meditation kannst du deine Gedanken beruhigen und hast dadurch mehr Energie

Durch eine regelmässige Meditationspraxis wird die wilde Affenbande in deinem Kopf immer ruhiger und zahmer :). Dadurch, dass du nicht mehr ständig mit deinen Gedanken mitgehst und dich dadurch ängstlich, gestresst, nervös oder unsicher fühlst, wirst du im Alltag spürbar mehr Energie haben. 

4) Meditation lässt dich achtsamer werden

Mit der Zeit wird dir auffallen, dass es dir auch im Alltag immer besser gelingt aus dem selbst produzierten Gedankenkarussell auszusteigen und es als Beobachter von aussen zu betrachten. Du wirst dich selbst besser kontrollieren können und merken, wann es Zeit ist deinen Geist zu beruhigen und eine Pause einzulegen. Vielleicht wirst du nicht immer aktiv etwas dagegen tun können, aber du wirst achtsamer dafür werden, in welchen Situationen du dich mal wieder von den vielen Gedanken in deinem Kopf verwirren lässt. Ich konnte so schon einige Gedankenmuster aufspüren, die mir im Alltag immer wieder das Leben schwer machen. Du wirst dich selbst, deinen Körper und deine Bedürfnisse besser wahrnehmen können.

5) Meditation schenkt dir bewusste Zeit mit dir selbst

Wenn du jeden Morgen und/oder Abend 5 Minuten meditierst, machst du dir selbst ein grosses Geschenk. Du schenkst dir bewusste Zeit mit dir selbst. In der heutigen Zeit, wo wir uns ständig von irgendwelchen Medien und äusseren Reizen ablenken lassen, ist das enorm wertvoll. Du lernst dich selbst besser kennen und hörst vielleicht auf einmal wieder diese innere Stimme in dir, die genau weiss, was gut für dich ist. Der schwierigste Weg im Leben ist der Weg vom Kopf ins Herz – Meditation hilft dir dabei!

Habe ich dein Interesse geweckt? Sehr gut :). Falls du am Anfang angeleitet meditieren willst, findest du auf Youtube mittlerweile ganz viele tolle Videos, die dich bei deinen ersten Meditationsversuchen unterstützen werden.

Geniesse diese wunderschöne Reise zu dir selbst!

 

WE ARE ONE.

 

Alles Liebe,

Jeannine

 

Von | 2018-02-17T16:28:00+00:00 17.02.2018|Meditation, Mind|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar